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Informationen zum Thema Firmung

Die Firmung bildet in der katholischen Kirche eines der "drei Sakramente christlicher Initiation" und soll ihrem ursprünglichen und eigentlichen Sinn nach das Taufsakrament bestätigen. Der Ausgangspunkt dieser Überlegung war seit jeher, dass Täuflinge bei der Taufe, wenn sie im Lebensalter von einigen Monaten sind, selbstverständlich noch keinen eigenen Willen und vor Allem kein noch kein Bewusstsein zum Christentum entwickeln können. Daher hat die Kirche beschlossen, dieses nachzuholen und zwar zu einem Zeitpunkt zu dem junge Erwachsene sich dann auch schon wirklich in eigenem Bewusstsein und aus freiem Willen der christlichen, in diesem Falle der christlich katholischen Glaubensgemeinschaft, anschließen können.


Firmung nach der ersten heiligen Kommunion

Ungefähr ein - 2 Jahre nach dem Sakrament der ersten heiligen Kommunion findet in den meisten Gegenden die Firmung statt. Dies ist dann in etwa im Alter zwischen 12 und 13 Jahren. Allerdings schwanken die Zeiten regional doch ganz erheblich. In jedem Fall findet die Firmung zu einem Zeitpunkt statt, zu welchem sich Kinder und Jugendliche schon eine eigene Meinung bilden können, inwieweit sie das Taufbekenntnis aus freiem Willen und im Bewusstsein der Kenntnis, was Taufe und Firmung für den christlich katholischen Glauben bedeuten, durch die Firmung bekräftigen. Geht man noch etwas weiter in der Betrachtung, dann lässt sich durchaus die direkte Verbindung zur Konfirmation in der evangelischen Kirche herstellen.

Mit der Konfirmation feiern Christen evangelischer Glaubensrichtung die Taufbestätigung gleichzeitig mit dem erstmaligen Empfangs des Abendmahls. Das Abendmahl entspricht seiner Bedeutung nach dem Empfang der heiligen Kommunion in der katholischen Kirche, während der Eucharistiefeier. Hier wird dann die symbolische Verwandlung von Wasser und Brot, die Jesus beim Abendmahl mit seinen Jüngern zelebrierte, nachempfunden.

Bischof der Diözese zumeist Firmgeber

In den meisten Fällen wird ein Bischof als sogenannter "erstberufener Spender" der Firmgeber sein um den jungen Christen das Firmsakrament zu spenden. In Ausnahmefälle kann es zwar auch ein Pfarrer sein, allerdings muss dieser dann auf jeden Fall vom Diözesanbischof speziell hierzu beauftragt werden.

Ablauf der Firmung

Mit einem Eröffnungsgebet und der gleichzeitigen Erneuerung des Taufversprechens der Firmlinge beginnt der Firm - Gottesdienst. Der Firmgeber bittet den Heiligen Geist, durch Ausbreiten der Hände über den Firmlingen, um dessen Herabkunft sowie den Gaben des Heiligen Geistes. Durch Auflegen der rechten Hand auf den Kopf des Firmlings und der gleichzeitigen Salbung mit Chrisam, einem Salböl, empfängt der Firmling dann das Sakrament der Firmung. In der anschließenden Eucharisitiefeier soll dann auch noch von der Gemeinde den Firmlingen durch Gebete die Kraft zugesprochen werden ihr Taufversprechen, bekräftigt durch die Firmung, stets einhalten zu können.

Weltliche Bedeutung der Firmung

In ihrer weltlichen Bedeutung hat die Firmung seit geraumer Zeit wieder einen größeren Platz in der Gesellschaft eingenommen. In früheren Jahren wurde die Firmfeier zumeist im engsten Familienkreis abgehalten, bis jetzt dann doch auch immer mehr Freunde und Bekannten eingeladen werden. Für die Firmlinge kommt dieser Tatsache selbstverständlich durchaus eine positive Bedeutung zu. Denn wo gefeiert wird, da gibt es zumeist auch Geschenke. Und diesen gegenüber sind die Firmlinge gewiss nicht abgeneigt.
Übrigens wird auch ein Firmpate bestimmt, dieser muss dann auf jeden Fall ein entsprechend wertvolles Geschenk bei der Firmung übergeben. In Punkto "Kleidungsordnung" wird in heutiger Zeit ebenfalls großer Wert auf elegante, aber dennoch auch aktuelle Modeeinflüsse gelegt.

Hier auch ein Hinweis auf das Thema Pfingsten (siehe hier) und Kommunion (siehe hier) sowie andere wichtige Termine des Jahres.


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